© Bispingen Touristik

Hörpel

Hörpel (Niederdeutsch/Plattdeutsch)

Hörpel im Überblick

407

Einwohner und Einwohnerinnen

10,66 km²

Fläche

1193

Erste urkundliche Erwähnung

Name

Der Name „Hörpel“ könnte über „Horpeloh“, „Horpele“, „Erple“ auf erp = dunkel und loh = Wald zurückgehen. Hörpel war das Dorf, das am dunklen Walde lag. Die Silbe Loh deutet, wie bei den Nachbarorten auf eine Siedlung, nahe eines Waldes, hin. (Undeloh, Handeloh, Hutzeloh = heute Hützel)

Umgebung

Zu erreichen ist Hörpel über die Autobahn A7, Ausfahrt Evendorf/Döhle oder über die Landesstraße 212. Hörpel liegt direkt an einem der schönsten Teile des Naturschutzgebietes, der Hörpeler Heide. Ein breiter Feld- und Wiesengürtel umgibt das Dorf, in dessen Mitte die kleine Kirche steht.

 

Geschichte

  • 6400-3500 v. Chr.
     

    Megalithgrab

    Aus alten Zeiten ist überliefert, dass es hier ein Megalithgrab gegeben hat. Vermutlich wurde es, wie so viele andere in der Heide, als Steinbruch genutzt und für die Gewinnung von Baumaterial zerstört.  

  • 2000 v. Chr.
     

    Hügelgrabanlage aus der Jungsteinzeit

    Einige, bis heute erhaltene, bronzezeitliche Grabhügel, künden von menschlicher Besiedelung seit mehr als 2000 Jahren vor Chr.

  • 1193
     

    Erste urkundliche Erwähnung

    Die erste urkundliche Nennung datiert aus dem Jahre 1193, als das Dorf Behringen, als Teil des Kirchspiels Bispingen an den Bischof Lüder von Verden verkauft wird.

  • 1874
     
    Sankt Pauli Kirche in Hörpel© Gemeinde Bispingen

    Gründung der evang. Freikirche

    Im Jahre 1874 wurde hier, auf Grund der Auseinandersetzungen um die staatlich angeordnete Union von lutherischer und reformierter Kirche in Preußen, die Gemeinde der evangelisch-lutherischen Freikirche „St. Pauli“ gegründet, der bis heute viele Einwohner angehören. Der zunächst als Kirche genutzte Schafstall erwies sich einige Jahrzehnte später als ungenügend. Er wurde abgebrochen und in Haverbeck wieder aufgebaut, wo er bis heute steht.  An seiner Statt wurde in den Jahren 1908 bis 1909 die schmucke neue Kirche erbaut. Ihr  28 Meter hoher Turm ragt heute freundlich zwischen den Kronen großer Eichen hervor und ist Mittelpunkt und Zierde des Dorfes.

     

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.