Die neue Zweifeldsporthalle mit angeschlossener Musikscheune verbindet Schulsport, Vereinsangebote und Veranstaltungen unter einem Dach – barrierefrei, nachhaltig und zukunftsorientiert.
In der Gemeinde Bispingen entsteht ein besonderes Bauvorhaben: Der Ersatzneubau einer modernen Zweifeldsporthalle mit angeschlossener Musikscheune – kurz „ZweiMit Musik. Mit diesem Projekt schaffen wir einen Ort, der Sport, Kultur und Gemeinschaft unter einem Dach vereint.
Moderne Sport- und Veranstaltungsräume
Das Herzstück bildet die Sporthalle, die von Umkleiden, Klassenzimmern, einer Mensa sowie einem Veranstaltungsraum mit Bühne für bis zu 154 Zuschauer*innen umgeben ist. Ob Schulsport, Vereinsangebote oder Veranstaltungen der Gemeinde – die neuen Räume bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.
Ein inklusiver Treffpunkt
Die Räumlichkeiten werden barrierefrei gebaut. Damit können künftig alle Menschen - von Eltern mit Kinderwagen bis zu Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen - die Angebote problemlos wahrnehmen.
Nachhaltig in die Zukunft
Neben der Funktionalität steht die Nachhaltigkeit im Fokus:
- Mischbauweise aus Mauerwerk und Holzrahmen für eine harmonische Einbindung ins Ortsbild
- Energieeffiziente Gebäudehülle
- Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung
- Nutzung von Fernwärme aus regenerativen Energien
- Recycelbare Baustoffe
So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Ein Ort für Sport, Kultur und Gemeinschaft
Die neue Sporthalle erfüllt nicht nur die Anforderungen für Schul- und Vereinssport. Mit der Musikscheune als Veranstaltungsort können künftig auch Konzerte, Lesungen und Workshops stattfinden. Gemeinsam mit der Mensa entsteht so ein soziokultureller Dorfmittelpunkt, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und das Miteinander in Bispingen fördert.
-
2020 bis 2026
-
Gesamtkosten: 13,3 Mio. €
Bundesförderung: 1,7 Mio. €
-
Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) unterstützt Städte und Gemeinden deutschlandweit beim Erhalt ihrer sozialen Infrastruktur. Es wurde erstmals im Jahr 2015 aufgelegt. Bis 2021 hat der Bund insgesamt 1,54 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Rund 900 Projekte wurden für eine Förderung ausgewählt, gut 750 Projekte davon betreffen Sportstätten. Im Fokus stehen das soziale Miteinander und der Klimaschutz. Gefördert werden investive Maßnahmen – Sanierungen und in Ausnahmefällen auch Ersatzneubauten – mit besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung sowie sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre energetischen Wirkungen und Anpassungsleistungen an den Klimawandel. Die Projekte sind außerdem von beachtlicher Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune.
Seit 2022 wird das Programm aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert und mit einem deutlicheren Fokus auf die energetische Sanierung der zu fördernden Einrichtungen fortgeführt.