Fundtiere

Zugelaufene bzw. gefundene Tiere kann die Gemeinde Bispingen nicht aufnehmen.

In solchen Fällen erhalten Sie im Bürgerbüro der Gemeinde einen kostenlosen Übergabeschein, für die Wildtierhilfe. Dort kann das Fundtier abgegeben werden.

Folgendes ist bei  aufgefundenen Wildtieren zu beachten:

Gelangen junge Wildtiere in Not, so sollte es aus Gründen des Tier- und Artenschutzes dem Menschen ein Anliegen sein, diesem Tier zu helfen. Dabei ist jedoch folgendes zu berücksichtigen:

  • „Mutter“ Natur hat eine große „Ausfallsrate“ bei den Jungtieren vorgesehen. Die Natur besteht aus einem Kreislauf. Z. B. benötigen auch Beutegreifer Futter, um sich und ihre Jungen zu ernähren.
  • Eine Aufzucht in der Natur stellt immer die bessere Alternative dar als die Handaufzucht durch den Menschen. Letzteres kann also nur dann eine Lösung sein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft worden sind und eine Tieraufnahme nicht zu umgehen ist.
  • Bitte erkundigen Sie sich bevor sie ein Tier aufnehmen bei einem Sachverständigen, ob aufgefundenen Jungtiere tatsächlich Hilfe benötigen (z. B. vermeintlich verlassene Rehkitze, Singvogelästlinge oder Hasen, bei denen die Jungtiere nur selten zum Säugen/ Füttern vom Muttertier aufgesucht werden und eine kontinuierliche Bewachung des Jungtieres durch einen Menschen die Rückkehr der Mutter verhindert). Ggf. können Wildtiere auch am Fundort betreut werden.
  • Eine eindeutige Zuständigkeitsregelung für aufgefundene Wildtiere hat der Gesetzgeber nicht vorgesehen. Grundsätzlich dürfen Wildtiere nicht aus der Natur entnommen werden. Als einzige Ausnahme gilt, wenn Tiere eindeutig menschliche Hilfe benötigen. Vor der Aufnahme von jagbarem Wild aus der Natur ist der zuständige Revierinhaber oder Förster zu konsultieren.
  • Im Straßenverkehr verletzte Tiere sind in der Regel so schwer angefahren, dass eine Genesung des Tieres in der Regel scheitert. Auch wenn äußerlich keine Verletzungen zu erkennen sind, so sind doch die inneren Verletzungen in der Regel so schwer, dass nur das zügige Vorstellen zur Euthanasie beim Tierarzt die tierschutzgerechteste Lösung ist, um ein weiteres Leiden des Tieres zu verhindern.
  • Verletzte oder unterkühlte Wildtiere sind auf jedem Fall einem Tierarzt vorzustellen, um ggf. erkrankte Tiere tierärztlich behandeln zu können und für den Menschen ansteckende Krankheiten auszuschließen.
Albers
© Jörg Wischmann

Annegret Albers

Tel.: 05194 398 34

Fax: 05194 398 16

E-Mail: a.albers@bispingen.de

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