Familienpraxis Bispingen eröffnet im März

27.01.2021

Foto vor der Sparkasse in Bispingen

Es ist ein Glücksfall für Bispingen. Mitten im Kernort im leerstehenden Obergeschoss der Sparkassenfiliale vis-à-vis der Apotheke entsteht momentan die Familienpraxis Bispingen, so der Name der neuen Hausarztpraxis. Noch ist es eine Baustelle, aber bereits Anfang März plant der Egestorfer Arzt Dr. med. Armin Goralczyk mit seinem vergrößerten Team hier eine Zweitpraxis zu eröffnen. „Der Zeitplan ist mit heißer Nadel gestrickt“, sagt Goralczyk während im Hintergrund die Handwerker arbeiten. Er gehe aber davon aus, dass die Praxis wie geplant im März eröffnet werden könne. Großen Wert legt der Allgemeinmediziner bei den Planungen auf Aspekte der Nachhaltigkeit: Von der Auswahl der Baumaterialien und Ausstattung für die Praxis bis hin zu einem E-Auto für Hausbesuche.

In den 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten entstehen insgesamt vier Behandlungszimmer, die barrierefrei mit einem Fahrstuhl zu erreichen sind. Gemeinsam mit Dr. med. Franka Stiehm und einer weiteren neuen Kollegin wird Goralczyk hier zukünftig insgesamt eine Vollzeitstelle besetzen. Armin Goralczyk ist gebürtiger Frankfurter und war lange Zeit im Raum Göttingen tätig, bevor er 2019 eine Hausarztpraxis in Egestorf übernommen hat. In den vergangenen Jahren hat er eine palliativmedizinische  Zusatzausbildung absolviert und hofft damit ein ergänzendes Angebot für Bispingen zu schaffen.

„Wir freuen uns sehr über den neuen Mieter, insbesondere, wenn dieser einen erheblichen Mehrwert für die Bispinger und Bispingerinnen mit sich bringt“, erklärt Stefan Kreipe, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Soltau.

Die ärztliche Versorgung ist ein Standortfaktor für jede Kommune. „Wir waren als Gemeinde schon länger darum bemüht, langfristig die ärztliche Versorgung in Bispingen zu sichern und sind mit der Praxiseröffnung von Dr. Goralcyzk in wenigen Wochen top aufgestellt“, freut sich auch Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis. Nachdem innerhalb kürzester Zeit alle drei Bispinger Hausärzte ihre Praxen aus Altersgründen geschlossen haben, habe man zwar mit dem Ärzteehepaar Voß eine Nachfolgeregelung für Dr. Böhm gefunden, aber „eine einzige Arztpraxis kann nicht die ganze Gemeinde mit ihren 6.500 Einwohnern und Einwohnerinnen versorgen“, so Dr. Bülthuis weiter.

 

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